Tief im Berg

Hallo,
ich bin Konni Kohle. Komm mit mir in den Hüttenstollen. Das ist ein Steinkohlenbergwerk, das vor 175 Jahren angelegt wurde.

Konni Kohle aus dem Hüttenstollen

Im Bergwerk wurde die Kohle mühsam mit der Keilhaue abgebaut. Wie du siehst, war es ganz schön eng und dunkel, außerdem gefährlich und schmutzig. Damit der Stollen nicht einstürzte, stützten die Bergleute ihn mit hölzernen Konstruktionen ab. Die nennt man Türstock. Frage die Stollenführerin oder den Stollenführer danach, wenn du mich besuchst.

Hölzerne Türstöcke im Bergwerk

Wenn an einer Stelle des Bergwerks keine Kohle mehr gewonnen werden konnte, nahmen sich die Bergleute den nächsten Abschnitt vor. Für den Teil des Bergwerks, in dem alle Bodenschätze abgebaut sind, haben die Bergleute einen besonderen Namen: alter Mann. Lass dir von der Stollenführerin oder dem Stollenführer eine solche Stelle im Bergwerk zeigen.

„Alter Mann“

Der Gang durch das Bergwerk ist auch wie ein Blick in die Erdgeschichte. Im Stollen kann man nämlich außer der Steinkohle auch noch andere Dinge entdecken. Pflanzen und Tiere sind als Versteinerungen – Fossilien – erhalten geblieben. Die Stollenführerin oder der Stollenführer zeigen dir eine Muschelbank und einen Baumstamm im Berg, die beide versteinert sind.

Muschelpflaster

Während der Führung durch den Hüttenstollen hörst du viele Wörter aus der Sprache der Bergleute: Hauer, Steiger, Streb, Geleucht, Gezähe, Bremsberg, Flöz, Hunt …

Lass dir die Bedeutung dieser Begriffe von der Stollenführerin oder vom Stollenführer erklären.

Ein Hunt auf einem Gleis im Bremsberg