Frauen und Bergbau

Sonderführung am Weltfrauentag, 8. März, Beginn um 15.00 Uhr

Der Internationale Frauentag oder Weltfrauentag wird seit 1921 am 8. März begangen. Er fand erstmalig am 19. März 1911 statt und geht auf die Initiative sozialistischer Organisationen zurück. Diese führten in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg einen Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen sowie die Emanzipation von Arbeiterinnen.

Constantin Meunier : Bergarbeiterinnen, um 1885

Seit Beginn der Industrialisierung nahm die Zahl von Frauen und Kindern, die in der Produktion, aber auch im Bergbau beschäftigt waren, stetig zu. Während in England und Frankreich Frauen- und Kinderarbeit unter Tage eine wichtige Rolle spielte, blieb sie in Deutschland eingeschränkt. So verbot das Königreich Preußen im Jahr 1865 den Einsatz von Frauen in Bergwerken. Das preußische Regulativ über die Beschäftigung jugendlicher Arbeiter in Fabriken vom 9. März 1839 untersagte die Beschäftigung von Kindern unter neun Jahren auch in Poch- und Hüttenwerken.

Am diesjährigen Weltfrauentag setzt der Hüttenstollen – Besucherbergwerk und Museum Osterwald – seine Reihe spezieller Stollenführungen fort. Unter dem Motto „Frauen und Bergbau“ steht die Veranstaltung, die am Sonntag, den 8. März 2020 um 15.00 Uhr beginnt. Auf eine kurze Einleitung zur Geschichte von „Frauen und Bergbau“ folgt eine Führung durch das Besucherbergwerk, zu der nicht nur, aber ganz besonders Frauen eingeladen sind. Teilnehmen dürfen selbstverständlich auch Männer und für Kinder ist die Veranstaltung gleichermaßen geeignet.

Im Anschluss lädt das Hüttenstollen-Team wieder zum Gespräch bei Kaffee, Tee, Saft und Keksen im Museum ein.

Der Eintritt kostet für Erwachsene 6,00 Euro und für Kinder 4,00 Euro.

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