4. Sonderausstellung 2015

Im 15_09_17_bild_4_7_4Jahr 2015 feiert der Hüttenstollen sein 35-jähriges Jubiläum als Besucherbergwerk. Grund genug, die Geschichte des Bergbaus am Osterwald in Form einer Sonderausstellung in den Blick zu nehmen, die auch allgemeine montanhistorische Zusammenhänge berücksichtigt. In vier Teilausstellungen hat das Museumsteam den umfangreichen Themenkomplex aufgeteilt; sieben Wochen lang wird jede Präsentation zu sehen sein. Die „magische Sieben“ soll nicht nur ein gutes Omen für den Erfolg des Projekts sein, sondern hat ihm auch den Namen „4 x 7“ eingebracht.
Er lässt darin einen greisen Bergmann aus Böhmen sprechen, der die ideellen Werte des Bergbaus, die dazu nötigen Kenntnisse und seine eigenen ethischen Grundsätze deutlich über den materiellen Aspekt stellt. Der Bergmann verfügt über das Wissen und die Fähigkeit, die unterirdischen Schätze aufzufinden und ans Tageslicht zu befördern, Besitz und Reichtum aber sind ihm gleichgültig. Ob diese Einstellung einer Prüfung anhand der historischen Sachverhalte – der Bergbau existiert schon seit Jahrtausenden – standhielte, mag dahingestellt bleiben.

Wie sah das Alltagsleben des Bergmannes aus? Auch die letzte Teilausstellung im Projekt „4 x 7“ versucht, genauso wie ihre drei Vorgängerinnen, eine Annährung – mit ortsgeschichtlichem Schwerpunkt. Zu sehen ist sie bis zum 1. November, jeweils sonntags von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr sowie mittwochs von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr. In der ersten und zweiten Novemberwoche ist die Ausstellung mittwochs zu den genannten Zeiten geöffnet, darüber hinaus im Rahmen von Sonderführungen.

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